Wer mit dem Gedanken spielt, einen Stubentiger bei sich einziehen zu lassen, wird unweigerlich an ihm vorbeikommen: dem Kratzbaum.

Doch welche Vorteile hat eigentlich ein Katzenkratzbaum?

Grundsätzlich liegt es in der Natur der Katze, draußen zu sein und in ihrem Revier „abzuhängen“. Wer seine Katze als Freigänger hält, gibt ihr die Möglichkeit, den ganzen Tag draußen herumzutoben und sich zu bewegen, sie auf die Jagd gehen zu lassen und ihre Krallen an Bäumen und Ästen zu schärfen. Kommt sie abends wieder nach Hause, ist sie ruhig und ausgelastet. Eine reine Wohnungskatze, die sich nur in den eigenen 4 Wänden aufhält, hat es da schon etwas schwerer. Das dauerhafte Leben in der Wohnung, ohne ihren Körper zu fordern, fördert das Risiko von Übergewicht, Gewichtszunahme und Gelenkproblemen.

Kratzbaum White Tiger XXL

Ein Kratzbaum ist hierfür die Lösung, denn an ihm kann die Katze beim herumtollen und klettern alle Muskeln dehnen und bewegen. Zudem hält er die Krallen der Katze stark und gesund, denn wie auch die Nägel beim Menschen, wachsen diese jeden Monat ein Stückchen – schließlich sind sie die Waffe der Katze und müssen immer scharf und intakt bleiben. In der Natur halten hierfür Bäume her, an denen sie nach Lust und Laune ihre Krallen wetzen können, in der Wohnung wird es da schon schwieriger. Ohne Kratzbaum werden meistens Möbel wie Sofas, Sessel, Schränke und Stühle oder gar die Tapete dafür verwendet. Das gibt unschöne Spuren und kann auch schnell teuer werden. Durch die mit Sisalseil umwickelten Stangen eines Kratzbaums kann die Katze nach Lust und Laune kratzen, ohne etwas kaputt zu machen.

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Was ist bei der Auswahl eines Kratzbaums zu beachten?

Natürlich geht es in erster Linie um den Platz, den ihr zum Aufstellen des Kratzbaums habt. Was nützt der tollste und teuerste Kratzbaum, wenn er nicht an den gewünschten Aufstellort passt? Neben den herkömmlichen Kratzbäumen, die man einfach aufstellt, gibt es zudem noch Deckenspanner, Wandkratzbäume oder Kratztonnen. Es gibt sie mit verschiedenen Materialien und Stoffen und so bekommt man für fast jede Wohnung und jeden Geschmack den richtigen Kratzbaum.

Deshalb hier nochmal kurz zusammengefasst, was es zu beachten gilt:
  • vorhandene Aufstellfläche mit der Grundfläche des gewünschten Kratzbaums vergleichen
  • auf Stabilität achten – dicke Sisalstangen und eine ausreichend große Grundfläche sorgen dafür, dass der Kratzbaum beim Herumtoben nicht schwankt
  • wer nicht nur eine Katzen hat, sollte zudem überlegen, ob man nicht mehrere Kratzbäume aufstellt, um einen Konkurrenzkampf zu vermeiden
  • für junge oder alte Katzen gilt: der Abstand der einzelnen Ebenen sollte nicht zu hoch sein, damit sie sich nicht verletzen können
  • idealer Weise achtet man auf die Gewohnheiten seiner Samtpfote, um ihr den optimalen Kratzbaum auszusuchen (Liegt meine Katze gern sehr weit oben? Verkriecht sie sich gern in Höhlen?)
  • wenn möglich, einen Kratzbaum mit waschbaren Kissen und Liegeflächen wählen, um ein kleines Malheur seines Stubentigers einfach reinigen zu können (die Natural-Paradise-Serie von zooplus ist an dieser Stelle zu empfehlen)

Wer nun ein paar Testberichte zu Kratzbäumen lesen möchte, kann mal in die Rubrik Kratzbaum-Testberichte schauen.

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