Tierarztkosten Vorschau Sparpfoten

Jeder von uns kennt es. Tierarztkosten kommen halbwegs geplant oder überraschend auf uns zu. Sei es für die Impfung für Hund und Katze ist wieder fällig, der „illegale“ Besuch der Nachbarkatze hat unseren Vierbeiner dazu veranlasst zum Angriff überzugehen oder unser geliebter Wellensittich hat etwas Falsches gefressen bei seinem ungeplanten Ausflug. Wie schnell ist es passiert, dass man geplant oder spontan zum Tierarzt muss, denn Unfälle jeder Art passieren. Einfach abwarten ist dann keine Option und trotzdem bekommt man hinterher eine Rechnung, anders als bei dem Arztbesuch von Menschen.

Gebührenordnung für Tierärzte ändert sich im November 2022

Mit dem ersten November wurde die Gebührenordnung für Tierärzte (auch GOT abgekürzt) nach über 20 Jahren das erste Mal aktualisiert. Selbstverständlich war das mehr als überfällig und es gibt immer noch sehr viele Tierärzte in unserem Land, die am unteren Ende der Gebührenordnung sind, um ihre Rechnung zu schreiben. Am Monatsende selbst doch nur mit einem sehr überschaubaren Lohn nach Hause gehen müssen. Selbstverständlich waren wir alle bereits einmal in der Lage, einem Tierarzt oder einer Tierärztin sehr dankbar zu sein, unseren liebsten Vierbeiner gerettet zu haben.

Tierarztkosten Hund

Es bleiben Ärzte mit hohen Kosten für Praxen, Mitarbeiter und allem, was bei einem Unternehmen eben dazugehört. Auch hier steigen an allen Enden die Kosten. Selbst wenn es viele ihrer Zunft gibt, die sehr ideologisch arbeiten, so sollten sie nicht in Bedrängnis kommen am Ende vom Monat selbst zu verzichten, um irgendwie die Rechnungen bezahlen zu können.

Wie werden Tierarztkosten berechnet?

Tierarztkosten werden mit dem Ein-, Zwei-, Drei- oder Vierfachen des Preises berechnet. Der einfache Preis ist der Mindestpreis, den der Tierarzt in Rechnung stellen muss und darunter dürfen auch keine Preise in Rechnung gestellt werden. Je nach Aufwand oder Schwierigkeit der Behandlung kann für den Mehraufwand ein Aufschlag berechnet werden, jedoch nicht mehr als vierfache des Mindestpreises. Es ist auch möglich, eine Rechnung mit beispielsweise mit dem 1,6- oder 2,5-fachen auszustellen.

Was ändert sich konkret?

Obwohl die Gebührenordnung grundsätzlich für alle Tierärzte gelten sollte, waren Unternehmen, die als GmbH ausgeschrieben waren, davon ausgenommen. Das hat sich nun geändert. Auch für sie gilt die GOT jetzt ab dem 22. November. Ab sofort ist auch die sogenannte „Wegegeld“ zwingend zu berechnen, wenn die Behandlung nicht an der Praxis oder Klinik durchgeführt wird. Dies war früher ebenfalls schon so, wurde aber oft ignoriert.

Ziel der Neuregelung ist es beispielsweise, die Förderung von Praxen zu verhindern, die kein Wegegeld in Rechnung stellen. Neu ist auch, dass alle Tierärzte am 22. November eine Rechnung ausstellen müssen. Es sollte genau beschrieben werden, welche Leistungen gemäß GOT wie abgerechnet wurden. Bisher waren die Tierarztkosten ohne Rechnung zu begleichen. Das hat leider auch immer wieder dazu geführt, dass Leistungen abgerechnet wurde, die nicht erbracht wurden oder mit zu hohen Sätzen.

Tierarztkosten mit Tierkrankenversicherung abdecken

Eine Tierkrankenversicherung war in den letzten Jahren für viele Haustierbesitzer nicht in der Planung. Zu oft hört man aber von Geschichten, bei denen Tiere eingeschläfert werden mussten, weil eine teure Operation nicht zu bezahlen war oder weil man aus Angst vor den Kosten viel zu spät einen Arzt aufgesucht hat. Sicherlich leiden viele Tiere still und machen sich oft erst bemerkbar, wenn es wirklich dringend ist und sie tatsächlich Hilfe benötigen, die wir als Normalsterbliche kaum leisten können.

Alle in unserem Team haben eine Tierkrankenversicherung aus dem einfachen Grund, dass im Fall der Fälle die richtige und schnelle Hilfe einfach unerlässlich ist. Bei einem Kind oder einem anderen Familienmitglied würde man eine solche Entscheidung ebenfalls nicht von den Kosten abhängig machen. Auch jetzt schon können viele aus unserem Team von Rechnungen für Operationen im mittleren vierstelligen Bereich berichten, die nach Unfällen zu zahlen waren. Selbst bei Tierärzten, die wir bereits erwähnt, oft noch sehr ideologisch arbeiten.

Mit der neuen Gebührenordnung steigen die Kosten auf einen Schlag in vielen Punkten wirklich rapide. Einfach aus dem Grund, dass es viel zu lange keine Anpassungen mehr gegeben hat. Mittlerweile sind sogar die Verbraucherzentralen dazu übergegangen, eine Tierkrankenversicherung als ratsam zu empfehlen.

Empfiehlt Sparpfoten eine Tierkrankenversicherung?

Diese Frage können wir einfach beantworten, mit einem klaren „Ja“. Die richtige Versicherung zu finden ist kompliziert, besonders, da es so viele Anbieter gibt. Da viele von uns in der Regel, pflichtversichert sind, kennen wir solche Verträge kaum und übersehen die vielen Punkte, die wichtig sind zu beachten. Als Privatpatient sieht es dann schon oft anders aus, aber auch hier hat man bei der Vielzahl der möglichen Anbieter schnell den Überblick verloren.

Viele Verträge haben „wenns“ und „abers“ auch wenn sie oft sehr umständlich formuliert sind. Im schlimmsten Fall reicht man dann eine hohe Tierarztkosten Rechnung bei der Versicherung ein, die man selbst aus eigener Tasche nicht bezahlen kann und bekommt nur eine Ablehnung, weil man vielleicht an der entsprechenden Stelle den Haken vergessen hat. Bei anderen werden monatlich astronomische Beiträge verlangt, weil man sein Tier erst im fortgeschrittenen Alter versichern möchte oder man wird sogar abgelehnt.

Tierkrankenversicherung schützt vor Tierarztkosten

Petplan macht hier keine Ausnahmen und leitet beim Abschluss einer Tierkrankenversicherung durch ein sehr simples Formular ohne Pfeilstricke. Für alle Sarpfotenleser gibt es zusätzlich noch 10 Prozent Rabatt auf den Jahresbeitrag, wenn ihr die Versicherung bis zum 14.11.2022 abschließt. HIER haben wir die Tierkrankenversicherung von Petplan einmal im Detail vorgestellt. Petplan kann euch also für hohen Tierarztkosten schützen.

Milow
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